Wie und Warum im April 1996 alles begann:
Der Jugendkeller, eine Einrichtung der evangelischen Kirche in Köln Poll hatte an 3 Nachmittagen/Abenden in der Woche seine Pforten für die Poller Jugendlichen geöffnet. Beliebt war auch die dort stattfindende Samstag Abend-Disco "Deja Vu". Nachdem dort jedoch mehrfach Zwischenfälle auftraten (Rundschau berichtete) und ein etwas übertriebener, jedoch nicht aus der Luft gegriffener Bericht des Kölner Stadtanzeigers veröffentlicht wurde hatte das konsequente Folgen. Für rund 80 Jugendliche aus Köln Poll blieb der Jugendkeller geschlossen!
Schuldlos waren jedoch die eigentlichen Nutzer des Jugenkellers!
Entscheidend war, dass es in den Jahren zwischen 1978 bis 1990 3 "Offene Türen" für Jugendliche in Köln Poll war, von der nunmehr keine einzige mehr übrig blieb. Dies hatte für Jugendliche ohne Vereins- oder Gemeinde-Anbindung zur Folge, dass sie nun "auf der Strasse hingen"!
Der "Runde Tisch e.V." wurde ins Leben gerufen (siehe Artikel1 und Artikel2)
Im September 1997 erfolgte der offizielle Eintrag ins Vereinsregister. Vorerst erfreute sich der "Runde Tisch" großer beliebtheit und mit großen Emotionen sah man die Einrichtung eines "Offenen Treffs" für Jugendliche als schnell machbar. Doch mit der Zeit schwanden die Emotionen und viele Anfangs motivierte Eltern und Interessierte schwanden bei den Zusammenkünften. Selbst in der Gründungszeit war es bereits schwierieg eine Anzahl von 7 Gründungsmitgliedern zu finden.
Am 23.08.97 öffnete der Markt der Möglichkeiten, die erste Veranstaltung des Runden Tisches nun seine Tore. Durch die Initiative der Mitglieder war es gelungen 3 Ausbildungsplätze auf dem Marktplatz anzubieten. Ein professionelles Bewerbungstraining wurde durch den TÜV Rheinland angeboten. Einen ganzen Tag lang sollten Jugendliche eine Mischung aus Information und Entertainment Angeboten mit Volksfestcharakter bekommen. Doch hier war es dem "Runden Tisch" scheinbar nicht ausreichend gelungen, trotz großer Bemühungen eine Vielzahl von Jugendlichen zu erreichen.
Das erste Projekt:
1998 beschloß der Runde Tisch e.V. in einer Mitgliederversammlung die Errichtung einer Basketballanlage. Nach Vorstellung der Mitglieder sollte dieses eine schnell in die Tat umzusetzende Aktion werden. Diese Illusion ließ sich jedoch nicht sehr lange halten. Nach nunmehr 2 Jahren und der Überzeugung, nun jede mögliche Tücke, Lücke und Unwägbarkeit zu kennen kann die Einweihung unserer Streetballanlage nun am 20.05.2000 ab 10.30 Uhr an den Poller Wiesen ( Nähe DLRG ) stattfinden. (Bericht)
Das zweite Projekt:
1999 wurde per Mitgliederbeschluss der Bau einer weiteren Basketball-Anlage für Jugendliche in Köln Poll beschlossen. Hier sollte es in der Planungs- und Realisierungsphase jedoch zu erheblichen Problemen und Verzögerungen kommen, wie sich allerdings erst später herausstellte:
| Ende 1999 | Mitgliederbeschluss zur Errichtung einer Streetballanlage Standort Siedlung „Zum Gremberger Wäldchen“ auf Anfrage und Initiative dort lebender kinderreicher Familien |
| Ende 1999 | Verbindungsaufnahme mit der Stadt Köln durch den Vorstand zwecks genauer Standortbestimmung |
| Anfang 2000 | Einigung auf Standort „Grengeler Straße“ |
| Ende 2000 | Grünflächenamt hält die bewachsene Fläche Grengeler Straße für ein Biotop und bietet Ausweichfläche Wahnheider Straße an, was der Runde Tisch und die Anwohner auf Grund mangelnder sozialer Kontrolle ablehnten. |
| 2001 | Überprüfung der Stadt Köln ob es sich bei o.g. Fläche tatsächlich um ein schützenswertes Biotop handelt. |
| 2002 | O.g. Fläche ist nach Angaben der Stadt Köln nicht geeignet, da aus den Altlasten im Boden gefährliche Dämpfe austreten können. |
| Herbst 2002 | Einigung des Vereins mit der Stadt Köln über Ausweichfläche „Im Forst“ |
| Ende 2002 | Mittel des Bezirkes wurden zur Verwirklichung der Anlage genehmigt, ausgezahlt und es wurden durch unseren Verein Streetballkörbe angeschafft, die seit dem bei der Firma zur Abholung bereit stehen !!! |
| 20.01.2003 | Vorstellung Leistungsverzeichnisses der Baumaßnahme |
| Frühjahr 2003 | Diverse Ortstermine mit den Beteiligten des Vereins, dem Amt für Kinderinteressen, dem Grünflächenamt, dem Landschaftsarchitekten und dem Bauunternehmer bis hin zur Absteckung der Baufläche |
| 28.04.2003 | Auszug aus dem Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung am 28.April.2003 im Ev. Gemeindezentrum Rolshover Str. 588 a. Top IIHerr Schulz von der Stadt Köln Amt für Kinderinteressen berichtete über die Schwierigkeiten bei der Beantragung einer Baugenehmigung für die Streetballanlage „Im Forst“. Aufgrund von noch nicht aktualisierten Plänen beim Bauantrag durch das Amt für Kinderinteressen wurde der Antrag vom 17.01.2003 im Februar zurückgewiesen. Nun wird nach den erforderlichen Änderungen der Antrag erneut in der ersten Maiwoche durch das Amt für Kinderinteressen eingereicht. |
| Ende 2003 | Forderung des Grünflächenamtes auf Begrünung einer Ersatzfläche |
2005 | Bau und Übergabe der Anlage "Im Forst" an die Stadt Köln. |
Zum Abluss folgende Pressemitteilung:
An die Kölner Pressevertreter Der Runde Tisch e.V. hat im Jahr 2005 nach sechsjährigem Kampf gegen die Mühlen der Verwaltung und die, der Bürokratie, die Streetballanlage „Im Forst / Siegburger Strasse“ in Köln Poll erstellt, der Stadt Köln als Schenkung übergeben und somit den Jugendlichen im Stadtteil Köln Poll zur Verfügung gestellt. Trotz widrigster Umstände ist die Anlage nun bespielbar und soll auf diesem Wege, bekannter gemacht werden. Der Runde Tisch e.V. lädt hiermit herzlichst alle interessierten, sportiven Jugendlichen jeden Alters ein, das Angebot in 51105 Köln Poll zu nutzen. Die Anlage ist erreichbar mit der Linie 7, Poll Baumschulenweg oder der Buslinie 159, Haltestelle Siegburger Strasse.
Die Zukunft !?! Helfen Sie mit!:
Eine Idee, auf Initiative einiger Eltern ist die Errichtung einer Spiel- und Sport-Anlage in der Verlängerung der Grengeler Straße........
Haben Sie eine Idee ???? Sprechen sie mit uns !!!!!!
Der geschäftsführenden Vorstand
...Damit es weitergeht und somit auch neue Ideen und Initiativen hervorgerufen werden brauchen wir IHRE Mithilfe.....
...sprechen sie doch mit Freunden und Bekannten über uns und machen einfach mit !!!!!
...ein Förderverein kann nicht ohne Mitglieder und Spenden leben...
...eine Einweihungsfeier kann nicht ohne Mitarbeiter gelingen...
...planen SIE doch einfach Aktivitäten und Angebote in der Jugendarbeit in unserem Stadtteil mit...


